RVF 400 Racebike

Hier findet Ihr alles über meinen Umbau. Bis jetzt arbeite ich über 10 Jahre an diesem Motorrad.

 

So von vorne angefangen. Anfang 2005 habe ich den Rahmen, die Schwinge und den Heckrahmen zum pulvern gebracht, matt Schwarz, das passt wirklich gut zur RVF. Nachdem ich die Sachen wieder abgeholt habe, hat die Schwinge und der Rahmen neue Lager bekommen. Der Heckrahmen wurde mittels Titanschrauben montiert, die Schwinge mit einer geänderten Umlenkung und die neuen Gabelbrücken von PerformanceParts. Die Gabel kommt von einer Honda RS250R, ist voll einstellbar und passt sehr gut zu meiner Honda. Hinten arbeitet ein voll einstellbares Wilbers Federbein. Um noch einmal auf die Gabelbrücken zukommen, die haben das Stichmaß von der RVF, nicht von der RS250R, aber die obere Gabelbrücke mußte gekröpft werden da die Gabel aus dem Production-Racer kürzer ist als die Originale.

Zum Vergleich:

RVF400        720mm

RS250R        685mm

Die Umlenkung für das Federbein wurde gleich mit geändert. Hier kamen 4 Kugelgelenke zum Einsatz, so das man die Höhe des Hecks stufenlos einstellen kann.  Auf den oberen beiden Bildern kann man das gut erkennen. Bei einer neueren Variante habe ich 2 Gelenke mit Links- und 2 mit Rechtsgewinde verbaut. Jetzt kann ich das Heck auch anheben ohne Schrauben zu demontieren. Hinten dämpft ein voll einstellbares Wilbers-Federbein. Um die Schwinge zu komplettieren verbaute ich hinten eine schöne Nachbildung der HRC-Kitachse von der RC45.

Dazu gesellte sich dann noch eine RC45 Kit-Bremsscheibe und ein HRC-Bremssattel. Die innenbelüftete Bremsscheibe braucht kein Mensch, aber wenns schööön macht! Den Bremssattel habe ich vorher zerlegt, gereinigt und neu eloxieren lassen. Passend dazu musste die Bremsleitung dann noch durch die Schwinge gelegt werden. Hier kam eine Vario-Bremsleitung zum Einsatz, damit konnte ich die Bohrungen in der Schwinge sehr klein halten, die Banjo´s kann man ja hinterher montieren.

Damit hätten wir erst einmal die Hinterhand erledigt. Der Motor der zur Zeit in dem Fahrzeug steckt, entspricht zu 100% der Serie. Die Kühler stammen vom G. Böckers und verrichten ihre Arbeit wirklich gut. Hatte der Motor vorher so seine Probleme, 30°C Außentemperatur = 90°C – 95°C Wassertemperatur. Dies bedeutet ja Leistungsverlust und wer schon mal eine 400er gefahren ist weiss ganz genau das sie keine Leistung im Überfluss hat, also warum noch ein paar PS verschenken. Die neuen Kühler arbeiten da schon viel besser. In Most waren es 28°C und die Wassertemperatur blieb immer zwischen 65°C – 68°C. Wie es im Buche steht. Die Abgase werden durch eine JHA-Anlage entsorgt. Diese ist links und rechts am Fahrzeug verlegt, d.h. mit 2 Endschalldämpfern.

Vorne verzögert eine ISR-6Kolbenbremsanlage inkl. ISR-Bremsscheiben. Die Bremssättel wiegen mit den Belägen nur 580 Gramm. An den Bremsscheiben wurde auch noch Gewicht gespart, denn diese haben einen schmalen Außenring. Normal hat der Ring 34mm, bei den ISR-Scheiben aber nur 22mm. Um das Bremssystem zu komplettieren habe ich eine 19er Radialpumpe von PT verbaut. Dieses Paket bremst brachial, anders kann ich das nicht beschreiben. Die Räder stammen von PVM, vorne 3,5″ x 17,0″ und hinten 5,5″ x 17,0″.

Als Infozentrale nutze ich ein AIM MXL, das mir alle Daten die ich brauche liefert. Drehzahl, Geschindigkeit, alle Möglichen Tempearturen und auch die Rundenzeiten.